Mit Erasmus+ nach Stockholm

Über Erasmus+ reiste ich nach Schweden, genauer gesagt nach Stockholm. Obwohl das Wet-ter während meines Aufenthalts eher trüb und regnerisch war (das ist in Schweden einfach so), machte ich mit meiner dortigen Einrichtung viele Ausflüge. Mit den Dreijährigen, bei denen ich eingesetzt war, ging es mit dem Bus zu jedem Spielplatz in der Umgebung. Generell wur-den die Kinder in meiner Einrichtung („Engelska Förskolan Frej“), sehr viel sprachlich und kul-turell gefördert. So konnten die Dreijährigen in meiner Gruppe z.B. schon die Buchstaben benennen, Zahlen lesen und ihre Namen schreiben.

Stockholm hat eine sehr gute Infrastruktur. Man kommt überall und zeitnah mit dem dortigen „Pendeltåg” (Zugsystem), den Bussen und Straßenbahnen hin. Wenn man mal nicht weiß, in welche Straßenbahn oder in welchen Zug man steigen soll, gibt es immer Personal vor Ort, die man fragen kann. Generell ist es in Stockholm und dem Rest von Schweden so, dass man mit ein wenig Englischkenntnissen schon sehr weit kommt, da dort fast alle Einwohner und vor allem das öffentliche Personal Englisch spricht. Die Menschen sind in den meisten Fällen immer gewillt, einem mit einer Frage oder einer Wegbeschreibung zu helfen.

Ich habe in meiner Zeit in Stockholm sehr viele Museen besucht, darunter auch das Schwedische Nationalmuseum. Absolut empfehlen kann ich das Vasa-Museum, in dem ein Schiff (die Vasa) aus dem 17. Jahrhundert ausgestellt ist, welches 69 Meter lang und fast 12 Meter breit ist.

In Stockholm gibt es auch super Möglichkeiten, um Einkaufen zu gehen und anderweitig seine Freizeit zu verbringen. Die Stadt ist besucherfreundlich und sauber gestaltet. Das Einzige, worauf man sich einstellen muss, sind die veränderten Sonnenauf- und Untergangszeiten, da es hier im Sommer bedeutend länger hell bleibt und im Winter teilweise schon vor 15:00 Uhr komplett dunkel ist.