Bericht vom Zeitraum vom 08.02. bis zum 20.02.2026
Untere Luisenschule Oberschule Chemnitz
Einschätzung der Lernerfolge und erreichten Lernziele
Zu Beginn des Aufenthalts zeigte sich bei vielen Schülerinnen und Schülern eine deutliche Unsicherheit im Umgang mit der englischen Sprache. Besonders das freie Sprechen im Alltag fiel schwer, und einige hatten Hemmungen, sich aktiv zu beteiligen oder Gespräche zu beginnen. Diese Unsicherheit war vor allem auf die ungewohnte Situation zurückzuführen, Englisch nicht nur im Unterricht, sondern im Alltag und im Arbeitsumfeld anwenden zu müssen.
Im Verlauf der Woche konnten jedoch deutliche Fortschritte beobachtet werden. Bereits nach wenigen Tagen nahmen die sprachlichen Hemmungen spürbar ab. Die Schülerinnen und Schüler trauten sich zunehmend, einfache Gespräche zu führen, Fragen zu stellen oder Arbeitsanweisungen auf Englisch umzusetzen. Besonders hilfreich war dabei, dass viele Lernende sich gegenseitig unterstützten, gemeinsam nach passenden Wörtern suchten und sich in schwierigen Situationen halfen. Es zeigte sich deutlich, dass Schülerinnen und Schüler, die in kleinen Gruppen oder mit vertrauten Partnern zusammenarbeiteten, schneller Sicherheit gewannen und ihre Sprachhemmungen abbauten.
Neben der sprachlichen Herausforderung stellte auch die ungewohnte Arbeitsbelastung für einige Schülerinnen und Schüler eine Schwierigkeit dar. Feste Arbeitszeiten, neue Aufgabenbereiche sowie die Verantwortung im Praktikum erforderten ein höheres Maß an Konzentration, Ausdauer und Selbstorganisation als im Schulalltag. Im Laufe der Woche gelang es den meisten jedoch, sich an die Anforderungen zu gewöhnen und zunehmend selbstständiger und strukturierter zu arbeiten.
In der gemeinsamen Reflexion mit der Praktikumsleiterin im Kindergarten sowie mit den betreuenden Erzieherinnen wurde besonders die Entwicklung von Max Herrmann und Helena Lippert hervorgehoben. Die Erzieherinnen regten an, verstärkt englischsprachige Spiele und einfache Aktivitäten mit den Kindern durchzuführen. Diese Empfehlung wurde von den Schülerinnen und Schülern gut umgesetzt. Die spielerische Anwendung der Sprache führte dazu, dass sie mehr Sicherheit im Sprechen gewannen und gleichzeitig positive Rückmeldungen von den Kindern erhielten. Dadurch stieg das Selbstvertrauen im Umgang mit der Fremdsprache deutlich.
Ein weiterer wichtiger Lernfortschritt zeigte sich im Bereich der Selbstständigkeit und Eigenverantwortung. Die Schülerinnen und Schüler waren gefordert, ihre Tage im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten selbst zu planen, Aufgaben zu organisieren und sich untereinander abzusprechen. Dieser Prozess stärkte nicht nur die Teamfähigkeit, sondern führte auch zu einer höheren Akzeptanz der geplanten Aktivitäten. Die Lernenden erlebten, dass ihre eigenen Ideen berücksichtigt werden und dass sie den Ablauf aktiv mitgestalten können.
Gesamtbericht Ribe Februar 2026 zum Download als PDF
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