Eine Woche Finnland, Bildung und ganz viel Inspiration

von Christiane Seifert-Özbilek

Was passiert, wenn Lehrkräfte aus ganz Europa zusammenkommen, durch Helsinki spazieren, über KI diskutieren und nebenbei Schokolade probieren? Genau: eine unvergessliche Erasmus+ Woche!

Los ging’s am Sonntag (22.03.2026) mit einem Stadtrundgang durch Helsinki. Gemeinsam mit Laura und Simon von TryCamps haben wir die Stadt erkundet – und spätestens beim gemeinsamen Abendessen war klar: Diese Gruppe passt.

Am Montag lernten wir unseren Seminarleiter Petri Ilmonen kennen. Nach ersten Teambuilding-Aktivitäten ging es direkt in das Thema „Künstliche Intelligenz im Unterricht“. Und nicht nur theoretisch: In internationalen Gruppen haben wir begonnen, eigene Ideen und Konzepte zu entwickeln – ein roter Faden, der uns bis zum Ende der Woche begleitet hat.

Der Dienstag brachte spannende Einblicke in das finnische Schulsystem. Besonders eindrücklich war der Vortrag von Joshua, einem Lehrer aus Finnland, der sehr ehrlich aus dem Schulalltag berichtete. Parallel dazu arbeiteten wir intensiv in unseren Gruppen weiter an unseren KI-Projekten.

Am Mittwoch stand der Besuch der Hämeenkylä-Schule in Vantaa auf dem Programm – ein echtes Highlight. Schule vor Ort erleben, Unterrichtsatmosphäre spüren und ins Gespräch kommen. Am Nachmittag wurden unsere eigenen Schulen vorgestellt und Best-Practice-Beispiele geteilt – und natürlich ging auch die Gruppenarbeit weiter.

Am Donnerstag ging es in die beeindruckende Oodi-Bibliothek – ein Ort, der zeigt, wie Lernen in Zukunft aussehen kann. Unsere Aufgabe: eine digitale Postkarte erstellen. Am Nachmittag wurde es im Wissenschaftsmuseum Heureka noch einmal interaktiv und experimentell.

Am Freitag wurde es dann spannend: Unsere Gruppen präsentierten ihre Ergebnisse zum Einsatz von KI im Unterricht – mit vielen kreativen und praxisnahen Ideen. Nach Feedback und Evaluation folgte ein süßer Abschluss in der Karl Fazer Schokoladenfabrik.

Unser Fazit? 
Diese Woche war wie ein Blick in viele verschiedene „Bildungstöpfe“ – und wir durften überall probieren. Wir nehmen neue Ideen, internationale Kontakte und mögliche Partnerschulen mit nach Hause. Vor allem aber ein geschärftes Bewusstsein für die Chancen und Herausforderungen von KI im Unterricht.

Ein großes Dankeschön an Erasmus+ für diese Möglichkeit!