Erasmus+ Erfahrungsbericht – Arbeiten im Rialto Day Care Centre (Dublin)

Im Zuge des Erasmusprojekts ging es für uns am 28.6.26 nach Irland. Unsere Gruppe war verstreut in Dublin und den umliegenden Städten, zu dritt waren wir die größte Gruppierung von Schülern an einem Praxisort.

Wir, das sind Gesine, Sirko und Johannes, zu sehen auf den beigefügten Bildern.

Wir arbeiteten im Rialto Day Care Centre (zugehörig zum St. Andrews Community Centre)

Dabei handelt es sich um eine Sozialeinrichtung, in der Senioren und Seniorinnen in Tagespflege miteinander am Sozialen Leben teilnehmen können. Wir waren in verschiedenen Gastfamilien untergebracht von denen aus wir uns jeden Tag auf den Arbeitsweg machten

Wir arbeiteten von Montag bis Freitag in der Einrichtung und unterstützten Klienten und Kollegen im Alltag von 9:30-15:30 Uhr. Dies umfasste auch Toilettengänge und Transfers der Klienten.

Der Tag begann mit Vorbereitungen, Decken der Tische oder dem Kontrollieren der Besuchsliste.

Spätestens gegen 10 Uhr traf der Fahrdienst mit den ersten Klienten ein. Diese erhielten Frühstück und Betreuung durch uns und wurden nach ihren Wünschen für das anstehende Mittagessen befragt. Einer von uns Schülern durfte währenddessen den Fahrdienst bei der Abholung und dem Transfer weiterer Klienten unterstützen.

Nachdem alle Klienten vollzählig und versorgt waren, begann die jeweilige Tagesaktivität für den Vormittag. Es gibt einen festen Wochenplan für die Tage, dieser kann aber variieren. Die jeweiligen Aktivitäten wurden vom Personal oder Externen/ Ehrenamtlichen geleitet.

Montag: Zeichnen & Malen

Dienstag: Stuhlgymnastik (Bild 7)

Mittwoch: Karaoke (Bild 3)

Donnerstag: Bingo (Bild 1)

Freitag: Basteln (Bild 2)

Anschließend wurden die Klienten zum Mittagessen in den Speisesaal gebracht und auch wir hatten die Möglichkeit eine Mahlzeit zum kleinen Preis einzunehmen. Unsere Pause fand danach statt, während dieser hielten Klienten oft Mittagsschlaf oder schauten Fernsehen.

Neben den Tagesaktivitäten konnnten wir mit den Klienten Zeit im Garten der Einrichtung verbringen, Pflegeangebote wie Duschen oder Fußpflege buchen oder sich die Haare schneiden lassen.

Wir verbachten viel Zeit mit den Klienten, unterhielten uns oder spielten Gesellschaftsspiele, dies war möglich da die meisten Bewohner gesellig und nur leicht an Demenz erkrankt waren. Wie auf Bild 5 zu sehen, wurden zahllose Runden Domino gespielt. Wir fanden viele nette Kontakte, man behandelte uns mit Respekt und großem Interesse. Auch fiel uns auf, wie geduldig und respektvoll die alten Menschen miteinander umgingen. Man erzählte uns gern von Irischer Geschichte, brachte uns landestypische Lieder und Reime bei und gab Empfehlungen für Sightseeing in Dublin und Umgebung. So vergingen die 2 Wochen wie im Flug und am Ende wurden wir herzlich von Personal und Klienten verabschiedet.

Wir bedanken uns für die Möglichkeit, diese Erfahrung gemacht haben zu dürfen. Sie hat uns neue Einblicke geboten, unvergessliche Erinnerungen beschert und uns im interkulturellen Austausch persönlich weiterentwickelt. Somit ist die Teilnahme an einem Erasmus+-Programm eine wertvolle Erfahrung gewesen, die wir anderen Schülern und Studenten gerne weiterempfehlen.