
Hier beginnt dein Praktikum bei:
Probiere nun Einiges selbst aus.
4.1. Handschuhtiere basteln
Aufgabe: Wenn Kinder in Notfallsituationen geraten, kann es hilfreich sein, sie spielerisch von der traumatischen Situation abzulenken. Wenn kein Spielzeug zur Hand ist, kannst du ganz einfach entweder aus Gummihandschuhen oder aus einem Tuch eine Figur basteln. Verwende sie einfach wie eine Handpuppe zum Theaterspielen.
Probiere verschiedene Möglichkeiten, Handschuhtiere zu basteln.
| Elefant | Katze | Hase | Dino |
|---|---|---|---|
| Monster | Seepferd | Fisch | Qualle |
4.2. Reaktionsportfolio – Wie sollst Du reagieren?
Hier kannst du schon mal üben, was zusammengehört. (online Zuordnungsübung)
4.3. Fitness- und Reaktionstests
Im Notfallsanitätsdienst brauchst du Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit. Probiere das folgende Trainingsprogramm aus und finde heraus, ob du schon fit für diesen Job wärst oder noch häufiger trainieren solltest. Viel Spaß! (Demnächst erscheint hier noch eine Animation, wie die Bewegungen ausgeführt werden.)
Teil A: Aufwärmen und Dehnungsübungen für die Beweglichkeit
Laufe dich 3 Minuten leicht und locker entweder auf der Stelle oder im Gelände ein.
Ziehe am Schluss 12-mal die Knie schnell und abwechselnd nach oben zum Kniehebelauf.
Stelle dich nun 12-mal abwechselnd auf die Fußballen und wieder mit beiden Füßen auf den Boden. Die Arme können seitlich abgespreizt gehalten oder in die Hüfte gestemmt werden.
Mache einige nicht zu schnelle Kopfdrehbewegungen – nach unten schauen, nach oben, nach unten – dann von unten nach links bewegen und über unten weiter nach rechts ziehen. Schaue nach links und rechts wie an einer Straße. Lege den Kopf in den Nacken und bringe ihn wieder in die Normalstellung. Wiederhole alles viermal.
Lockere deine Schultern, indem du sie 12 Sekunden lang kreisen lässt, einmal nach vorne und einmal nach hinten. Das lockert auch den Rücken.
Die Füße sollten für die nächsten Rumpfdehnungsübungen mit etwas Abstand auf dem Boden stehen. Die Arme hältst du ausgestreckt zur Seite. Nun verdrehst du den Körper jeweils nach rechts und links, indem du den linken bzw. den rechten Arm nach vorn ziehst und den anderen entgegengesetzt bewegst. Wichtig ist dabei, dass die Hüfte gerade und die Schultern in der Waagerechten bleiben. Wiederhole die Übung 12-mal.
Nun ziehe – von der Ausgangsposition aus – den rechten Arm ausgestreckt über deinen Kopf. Den linken Fuß stelle dabei gegenläufig auf die Fußspitze. Der andere Fuß bleibt fest auf dem Boden. Dann probierst du die Übung in der anderen Richtung, führe die Dehnung 12-mal abwechselnd aus. Wichtig dabei ist, den Körper nicht „abzuknicken“ und je zweimal nachzufedern. Deine Figur ähnelt von Weitem einem großen K.
Beuge nun deinen Körper mit in die Hüfte gestützten Armen 12-mal nach vorne bis in die Waagerechte und bewege ihn wieder zurück in die Ausgangsposition.
Mache jetzt abwechselnd 6 Ausfallschritte nach vorn und dehne deine Beine in der tiefen Beuge. Führe dasselbe 6-mal zur Seite aus.
Zum Schluss mache 12 Hampelmann-Sprünge und beende das Aufwärmen mit weiteren 12 schnellen Kniehebe-Sprüngen.
Alternativ könntest du dich auch mit 4 Minuten Seilspringen erwärmen und die Dehnungsübungen etwas später einflechten.
Teil B: Krafttraining
Krafttraining wird mit geringfügigem Gewicht noch effektiver. Probiere aus, ob du damit gut zurechtkommst. Lege dir dazu zwei Tetrapacks (je 1 Liter Wasser) bereit.
12 Kniebeugen mit leicht geöffneten Beinen (ein Pack in jeder Hand)
12 Liegestütze (ein Pack auf dem Rücken, oder zwei, wenn du das schaffst)
12 x Körper in Rückenlage anspannen und entspannen (Packs liegen seitlich von dir, die Arme liegen am Körper und drücken im angespannten Zustand dagegen, schieben sie aber nicht weg)
12 x Beine aus der Rückenlage in angehockte Stellung nach oben heben (ein Pack auf den Schienbeinen balancieren)
12 x im Stehen Packs nach oben stemmen und 12-mal zur Seite
3 x Packs 20 Sekunden nach vorne halten
3 x 30 Sekunden Gegen-die-Wand-Sitzen, ein Pack auf den Knien
2 x 3 Etagen Treppen steigen mit gut sitzendem Rucksack (zwei Packs darin)
Wiederhole die Übungsfolge zweimal.
Teil C: Ausdauertraining
Führe einen sogenannten Japan-Test durch. Renne dabei abwechselnd zu den Tetrapacks, die im Abstand von 6 Metern abgelegt sind, und tippe sie an. Sie dienen als Markierung für die Übung. Du solltest jede Seite 12-mal berühren und schnell sein. Stoppe die Zeit und versuche, bei der Wiederholung schneller zu sein und dich selbst zu übertreffen.
Für die vorletzte Übung suchst du dir eine Treppe. Stelle dich am unteren Ende davor und setze einen Fuß auf die erste Stufe. Der andere bleibt, wo er ist. Springe nun nach oben und drücke dich kräftig ab. Wechsle dabei die Füße bzw. Beine. Wenn du wieder unten bist, sollte nun der andere Fuß auf der ersten Stufe stehen. Springe 12-mal nicht zu langsam hoch. Achte darauf, nicht „aufzuplautzen“, sondern die Füße gut abzurollen. Wiederhole die Sprungfolge nach jeweils 12 Sekunden Pause dreimal. Wenn du möchtest, kannst du auch dabei die Tetrapacks in die Hände nehmen.
Zum Abschluss laufe/jogge ausdauernd 12 Minuten auf deiner Lieblingsstrecke.
Hier erhältst du schon mal einen Pokal für deinen ersten vollständigen Trainingslauf!
4.4. Memory
Aufgabe:
Baue dir ein Riesen-Memory, dass du mit deiner Familie oder deinen Mitschülern spielen kannst.
Schreibe dabei jeweils die Situation mit sehr großen Buchstaben auf ein A4-Blatt und die Reaktion dafür auf ein anderes. Dann hole dein Team zusammen. Legt die Blätter einfach verkehrt herum auf den Boden und spielt Memory damit.
Alternativ kannst du auch in größerer Gruppe spielen. Teilt euch bei der Vorbereitung ein. Zeichnet ein Gitter auf den Boden. Es muss so viele Felder haben, wie du Memory-Blätter ausgedruckt oder beschriftet hast (16). Markiere die Felder mit Buchstaben und Zahlen.
Dann werdet selbst zur Memory-Karte, indem ihr ein Blatt zieht und es an euch nehmt. Ihr stellt euch auf ein Feld im Gitter und haltet das Blatt verdeckt an euren Körper. Niemand darf sehen, welches Blatt ihr gezogen habt. Ihr dreht euer Blatt erst um bzw. deckt es auf, wenn euer Feld von der Person genannt wird, die gerade am Zug ist. Das Spiel braucht mindestens so viele Mitspieler wie Karten und zwei mehr, die spielen können und deshalb vor dem Feld stehen. Wechselt die Positionen so, dass ihr immer weiterrücken könnt und so jedes Feld im Spiel einmal besetzt, bis ihr selbst spielen könnt und euch dann wieder einreiht. Nach jeder Runde werden die Karten gemischt und wieder neu verteilt.
| A1 | A2 | A3 | A4 |
| B1 | B2 | B3 | B4 |
| C1 | C2 | C3 | C4 |
| D1 | D2 | D3 | D4 |